
Entwicklung einer Online-Community: Grundlage, Gestaltung, Konzeption, Umsetzung
von Mark Keil
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Musik für alle - Sender nach meinem GeschmackWie ich es liebe! Wieder eine neue Lieblingsband gehört und auf den Zettel geschrieben. Satan Takes a Holiday – Missy. Letztes Jahr hatte ich das Glück viele neue Bands und Künstler zu finden. Wie mir scheint setzt sich das dieses Jahr fort. Ohne Musik am Arbeitsplatz geht meiner Meinung nicht sehr viel. Ok, ist etwas übertrieben und macht nicht jeder Arbeitgeber mit, aber es macht um einiges mehr Spaß. Es gibt dem ganzen Datendurchlauf, der durch meine Gehirnwindungen läuft, die nötige Würze. Wenn es nicht so gut läuft, kann auch die Stimmung deutlich verbessert werden. An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Einblick in meinen Musikgeschmack geben. Ich sage es schon vorne weg, man kann ihn nicht in eine Schublade packen. Da würde ich wohl eher zu einem großen offenen Regal raten. Wo fange ich am besten an. Dieses Jahr war ich, bis jetzt, auf zwei Konzerten. Zum einen Hatebreed (auch liebevoll Hassbrot genannt) in Stuttgart und zum anderen Imogen Heap in Luxemburg. Gegensätzlicher kann ein Musikgeschmack nicht sein. Wenn ich jetzt erzähle, dass mir der Sinn auch nach Klassik und Trance steht, ist es ganz aus. Einen perfekten Radiosender gibt es für mich leider nicht. Verständlich! Es müssen dann schon mehrere sein, die je nach Stimmungs- und Konzentrationsstadium angewendet werden. Sender für ruhiges und konzentriertes ArbeitenWenn ich konzentriert arbeiten muss, stört mich Gesang ungemein. Über längere Zeit fängt es an zu nerven. Hier greif ich gerne auf Filmmusik-Sender oder Trance-Sender zurück. Natürlich live gestreamt über das Internet. Folgende Sender kann ich da sehr empfehlen: http://www.streamingsoundtracks.com/ - eine sehr gute Abwechslung von neuen und alten Titeln. Die Playlist wird von den Usern selbst gestaltet. Dementsprechend abwechslungsreich sind die gespielten Lieder. Die Alben werden durch Spenden finanziert und ständig auf dem neusten Stand gehalten. Neben Filmtiteln werden auch ständig Computerspielsoundtracks hinzugefügt. Finde ich sehr gut und unterscheidet sich von anderen Anbietern. http://entranced.fm/ ist von den gleichen Machern wie streamingsoundtracks.com und arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Bietet abwechslungsreiche Trance, House und sonstige elektronisch erzeugte Musik auf ruhigem Niveau an. Aus der Serie gibt es noch zwei weitere Sender für die Achziger und Deathmetal Richtung. Wen es interessiert: http://1980s.fm/ und http://death.fm/. Ein weitere Sender für Filmmusik mit User gesteuerter Playlist ist http://www.cinemix.us/. Im Gegensatz zum zuerst genannten Sender kann hier jeder angemeldete Besucher so viel Musiktitel in die Playlist packen, wie er möchte. Sender für den AlltagZwei Sender, die mir sehr am Herzen liegen, sind http://www.zeilsteen.com/ und http://www.motorfm.de/. Der erste kommt aus Holland. Wie ich dazu komme, einen holländischen Sender zu hören? Reiner Zufall. Meine Hauptmusikvorliebe ist die Alternativ- und Indie-Rock Schiene. Das Problem bei vielen Sendern, die solche Musik anbieten, ist, dass sie sehr viel Heavy Metal dazumischen. Das macht auf die Dauer ein entspanntes Zuhören und Arbeiten eher schwierig. Den zweiten Sender habe ich vor kurzem erst entdeckt. Einfach nach Motor gegoogelt und da war er! Der Umstieg viel mir leicht. Die Abwechslung ist perfekt, ich würde schon fast sagen zu perfekt. Da ich weit weg von Berlin im Saarland lebe, finde ich es immer interessant zu hören, was sich so in der Hauptstadt tut. Mit dem Nebeneffekt über das falsche Wetter informiert zu sein. Bei Motor.fm entdecke ich ständig neue Bands und man mag es kaum glauben, sehr viele lesenswerte Bücher. Neben neuen Alben werden auch Bücher angelesen. Das hört sich im ersten Moment langweilig an, aber die Titel sind einfach genial. Das Buch dieser Woche habe ich gleich mal bei www.libri.de bestellt. Für jeden der gerne auf Poetry Slams geht und Wortspielereien mag, ein absolutes Muss: "Der Schatz im Silberblick" von Martin „Gotti“ Gottschild. Der Sender bewegt sich weitab vom Mainstream und hat eine Abwechslung, die seinesgleichen sucht. Normalerweise hasse ich Radio, aber Motor.fm hat mich rehabilitiert. Zum Schluss sollte ich noch http://www.lastfm.de/ nennen. Wird leider immer mehr kommerzialisiert, aber die Betreiber müssen ja auch schauen, wo sie bleiben. Last.fm ist genial, um neue Ideen für meinen Musikgeschmack zu erlangen oder Alternativen zu der Lieblingsband zu finden. Musik ist InspirationIch liebe die Abwechslung und freue mich über jeden neuen Titel, den ich auf meinen Zettel schreiben kann. Musik ist für mich ein Quell der Inspiration und Motivation. Sie schöpft aus der gleichen kreativen Ader, die ich auch für meine Arbeit brauche. Auf dem eingangs erwähnten Konzert von Imogen Heap konnte ich einen kreativen Menschen erleben, der ganz nach seinen Vorlieben arbeitet und andere begeistert. Die Künstlerin ist ein Vorbild für mich! Sie hat mit viel Risiko ihr eigenes Label gegründet, um nicht, wie es von ihr verlangt wurde, dem Mainstream gerecht zu werden. Ihr Erfolg zeigt, dass sie recht hat. Jeder sollte sich von solchen Künstlern / Bands inspirieren lassen und seinem eigenen individuellen Weg folgen. Auch wenn dieser nicht immer der Einfachste ist. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. (22 Bewertungen)
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