
Entwicklung einer Online-Community: Grundlage, Gestaltung, Konzeption, Umsetzung
von Mark Keil
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Die FortsetzungDas Web ist ständig im Wandel und neue Technologien setzen sich durch. Es Entwickelt sich. Mein nächstes Buch werde ich Online erstellen und für jeden Besucher offen halten. Ein virtuelles Buch das sich anpasst und die Untersuchungen weiterführt. Das sogenannte Web 3D steht noch am Anfang. Die Technik spricht noch nicht die breite Masse an und bietet dem einfachen User zu viele Barrieren. In meinem erschienen Buch gehe ich auf die Vorteile einer virtuellen Welt für die Online-Communtiy ein. Es gibt sehr viele Aspekte, die diese zu einem starken Marketinginstrument und sogar zu sprudelnden Geldquelle machen. Bestes Beispiel ist Facebook. Dort wurde es verstanden den Besuchern das nötige Werkzeug zu geben, damit diese mit ihren Freunden spielen können. Hört sich banal an. Der Mensch möchte von Natur aus spielen und das bis ins hohe Alter. Friedrich Schiller ist für mich der Mann der es auf den Punkt gebracht hat. In seiner Abhandlung über die ästhetischen Erziehung des Menschen (1795) setzt er sich mit dem Thema Auseinander. In seinen Briefen entwirft er das Ideal eines Staates in dem sich jeder einzelne frei entfalten kann. Überträgt man seine Erkenntnisse auf die Entwicklung einer Communtiy so hat man schon fast einen Bauplan. Ein Netzwerk ähnelt einem kleinen Staat mit eigenen Mauern. Alle Entscheidungen und Richtlinien werde in diesem Staat entworfen und treten auch nur dort in kraft. So betrachtet, herrscht eigentlich Diktatur in jedem Netzwerkstaat. Dazu später vielleicht mehr. Worauf ich aber hinaus möchte, daher erwähne ich die Briefe, ist der Spieltrieb. Schiller schreibt in seinem 15. Brief (Absatz 9, 1.Zeile): "Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Ist es nicht einleuchtend! Wird des Besuchers Spieltrieb in seinem gewählten Netzwerkstaat genügend befriedigt, so fühlt er sich dort als ganzer Mensch zu Hause. Spielen ist von je her ein grundlegende Aktivität. Menschen nutzen Spiele, um ihre eigene Kreativität zu fördern. Googles Mitarbeitet bringen jedes Jahr neue Innovationen auf den Markt. Dies wird im Unternehmen durch Spielmöglichkeiten aller Art unterstützt. Zudem festigt es die Betriebliche Strukturen. Bleiben wir aber bei der Community. Spielen verbindet und fördert die Kommunikation. Dank Schiller wissen wir, das der Mensch sich in solch einer Umgebung auch gerne aufhält. Der interssante Punkt kommt nun. Es ist mit Spielen auch einfacher Geld in Online-Communities zu verdienen und darum geht’s es ja auch am Ende. Die Spielentwickler bei Facebook bieten den Usern virtuelle Gegenstände an, die sie real bezahlen. Z.B. virtuelle Geschenke oder Gegenstände für ihren virtuellen Bauernhof. Nach dem gleichen Prinzip läuft mittlerweile auch der Vertrieb großer Computerspielehersteller. Das Spiel gibt es um sonst zum Downloaden. Besondere Gegenstände, Vorteile und Extras kosten Geld. Zwar nur kleines Geld, aber die Maße macht den Umsatz.
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